Mein Credo: immer entspannt bleiben, auch wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.

Das gelingt natürlich nicht immer, aber wir arbeiten daran. Auch für die Mitmenschen immer ein freundliches Lächeln zu haben, ist unser guter Vorsatz.

Die neuesten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse belegen auf der Grundlagevon Hirnforschung und Psychologie:Wir Menschen sind soziale Wesen. G

Im Menschen sind zwar auch die Samen für Boshaftigkeit, Aggression und Gewalt vorhanden, aber die biologische Anlage für soziales Verhalten, für Freundlichkeit, Liebe und Zuwendung, Empathie, Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft ist neuronal stärker entwickelt. Nun liegt es an uns, diese Anlagen zu stärken, so dass sie zu stabilen Verknüpfungen und somit Verhaltensmustern werden.

Die großen Religionen und Philosophien haben Lehren für eine soziale und humanitäre Lebensführung entwickelt. Die an Gott oder Göttern orientierten haben dies auf der Grundlage eines Glaubens an eine höhere Macht entwickelt, Buddhismus und Taoismus auf der Grundlage von Erkenntnis und eigener Erfahrung durch Kontemplation mit der Hilfe von Lehrern und Weisen. Die ethische Ausrichtung ist jedoch in allen Religionen ähnlich.



Der Buddhismus sieht sich heute in vielen Dingen durch die moderne Hirnforschung und die Neurowissenschaft bestätigt: Dass der Mensch bis ins hohe Alter, wenn er geistig gesund bleibt, entwicklungsfähig ist, dass die positiven Elemente wie Empathie und soziales Gewissen im Menschen und bei höher entwickelten Tieren angelgt sind, dass wir uns bewusst entscheiden können, ob wir unseren Impulsen nachgeben oder sie reflektiert steuern und beeinflussen - all das hat der Buddha bereits vor mehr als 2500 Jahren durch Innenschau und Beobachtung erkannt. Und dass Meditation das Gehirn positiv beeinflusst, ist auch wissenschaftlich belegt. Die eigene persönliche Erfahrung wird also noch einmal untermauert.

Die buddhistische These von der Leerheit aller Dinge und Lebewesen von einer eigenständigen unabhängigen Existenz ist ebenfalls bestätigt. Selbst kleinste Einheiten, in die ein Atom zerlegbar ist, entpuppen sich immer wieder als noch mal teilbar. Und alles ist bedingt und beeinflusst von anderen Dingen. Auch unsere Gene, wie wir heute wissen, werden aktiviert, deaktiviert und verändert - durch Umwelteinflüsse, Lebensbedingungen, Ernährung und unsere sozialen Kontakte. Das beginnt bereits im Mutterleib.
Und wir vernetzen uns über unsere Gehirnaktivitäten und Energieströme ständig mit anderen Menschen und auch Tieren, oft ohne dass es uns bewusst ist. Und nichts anderes hat der Buddha gesagt: Dass wir nämlich alle miteinander verbunden sind.

(Hierzu: SOZIALE INTELLIGENTZ von Daniel Goleman)

Religion, hat der Buddha auch gesagt, ist wie ein Floß, mit dem man einen Fluß überquert - die Hindernisse des Lebens. Ist man am anderen Ufer angekommen, so ist es überflüssig, das Floß auf dem Rücken mit sich herumtragen. Man braucht es nicht mehr, weil man angekommen ist. Religionslehren sollten Hilfsmittel auf dem Weg zu Erkenntnis und Weisheit sein. Auf dieser Grundlage lassen sich keine Kriege begründen. Wenn es keinen für alle alleingültigen Gott gibt sondern lediglich, wenn man es so ausdrücken möchte, etwas göttliches, wofür sollte man dann kämpfen? Nichts ist friedenserhaltender als Toleranz, die tiefe Einsicht, dass auch der Namensgeber der Religion, wie Buddha und Jesus Christus, nur Menschen waren, wenn auch außergewöhliche - erleuchtete Lehrer.

Frieden beginnt nirgends woanders als in uns selbst.


Unseren wöchentlichen Meditationsabend Freitag 17:45 Uhr leiten wir mit folgendem Gelübde ein:

1. Ich gebe mir die größtmögliche Mühe, die sich ein Mensch geben kann, um die universellen Grundprizipien zu erforschen.

2. Ich versuche in erster Linie, mich selbst zu erforschen und nicht andere zu kritisieren.

3. In tiefer Dankbarkeit begegne ich der Natur und allem Dasein, achte alle Lebewesen und bringe ihnen Liebe und Mitgefühl entgegen.

4. Aus meinen Erfahrungen ziehe ich den besten Nutzen, um in der Gegenwart für eine heilsame Zukunft zu wirken. Ich gestalte mein Leben sinnvoll und inhaltsreich.

5. Ich entwickle in mir einen friedlichen Geist und erkenne alle Menschen, Völker, Natuinen, Religionen als gleichwertig an.

Mögen alle Wesen glücklich sein.


Kleine Vorbereitung für ein Essen in Achtsamkeit (leicht veränderte Version der Ansprache aus Plum Village:

Die Fünf Meditationen über das Essen

1. Dieses Essen ist ein Geschenk des ganzen Universums, des Himmels, der Erde, unzähliger Lebewesen, und das Ergebnis von viel Arbeit und Mühe.
2. Empfangen wir dieses Geschenk in Achtsamkeit und Dankbarkeit.
3. Wir bemühen uns, störende Erscheinungen unseres Geistes zu erkennen und zu lernen sie umzuwandeln, wie zum Beispiel unsere Gier, und wir bemühen uns, genügsam zu essen.
4. Wir bemühen uns, unser Mitgefühl beim essen so lebendig zu halten, dass wir das Leiden von Lebewesen reduzieren, unsere Erde schützen und den Prozess der globalen Erwärmung umkehren können.
5. Wir nehmen dieses Essen an, um mit unseren Mitmenschen, den Tieren und der Natur in Harmonie zu leben und bemühen uns, unserIdeal zu nähren, allen lebenden Wesen zu dienen.

Meine Buchempfehlungen:











Buddhismus wie Taoismus beinhalten eine enge Verbundenheit mit der Natur und mit allen Lebewesen dieser Erde. Das Ideal ist ein einfaches, natürliches Leben. Unser Planet Erde sollte mit Ehrfurcht und Respekt behandelt werden, mit seinen Ressourcen sollte pfleglich und sparsam umgegangen werden.

Wer lange genug Meditation, Taijiquan, Qigong, Yoga oder andere Körper und Geist harmonisierende Praktiken mit einer entsprechenden inneren Einstellung ausübt, wird irgendwann automatisch zu einer gesunden und umweltschonenden Einstellung kommen und auch den Wunsch entwickeln, sich umweltverträglich und gesund zu ernähren. Er wird sich aus gesundheitlichen und ethischen Gründen, zumindest schwerpunktmäßig vegetatisch oder sogar vegan ernähren wollen.

"Nichts wird die Gesundheit der Menschen und die Chance auf ein Überlegen auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetatischen Ernährung."
Albert Einstein

Hier einige Zahlen: Männer, die täglich knapp 250 g rotes Fleisch (Rind, Schwein, Lamm) essen, steigern ihr Krebstod-Risiko um 22 Prozent, für einen Herztod um 27 Prozent. Bei Frauen steigt das Krebsrisiko 20 Prozent, für einen tödlichen Herzinfakt oder Schlaganfall um 50 Prozent.

Jeder Vegetarier rettet einen Hektar Wald pro Jahr!
Denn die Wälder auf der ganzen Welt fallen zu einem großen Teil den Viehweiden zum Opfer. Menschen leiden Hunger, weil statt Getreide für den Menschen, Getreide für die Viehwirtschaft angebaut wird. Für 1kg Fleisch braucht man etwa 10kg Getreide.
Vegetarier helfen Menschleben zu retten!

Vegetarier helfen das Leid der Tiere zu vermeiden, denn die Qualen in den Massentierställen und in den Schlachthöfen sind entsetzlich!

Und übrigens: auch Superdenker Albert Einstein war Vegetarier!!

Hier findet Ihr/finden Sie meinen Flyer zum Download:

Flyer Ernährungsberater Download (PDF 1,1 MB)

Viele Infos zu diesem Thema findet Ihr unter:

www.vegetarische-initiative.de

www.vegetarismus.ch

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen - eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns wie ein Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns Nahestehenden beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schöheit erfasst.
Albert Einstein

Zum Thema Konsum auf ethischer Basis:

Artikel aus SCHROT & KORN, Mai 2010:

(PDF 2,9 MB)

www.karmakonsum.de

Tipp für eine saubere Bank: GLS-Bank

www.gls.de


Taoismus, Buddhismus, Meditation:

ZEN ist eine Synthese aus Buddhismus und Taoismus. Wer mehr darüber wissen möchte, möge einmal einen Ausflug auf die Website der DBU, der Deutschen buddhistischen Union, machen. Dort findet Ihr/finden Sie jede Menge Infomaterial zu allen buddhistischen Richtungen.

www.dharma.de

www.zen-guide.de

www.dogen-zen.de

www.tibet.de/tib/index.php

www.plumvillage.org


„Was unsere Zeit am dringlichsten braucht, ist, dass wir Menschen in uns hinein lauschen und dort die Erde weinen hören.“
Thich Nhat Hanh (Zen-Lehrer)


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